Mission & methods

Persönlich motiviert. Wissenschaftlich fundiert.

Auf einem Tech-Event wurde unsere Mitgründerin Paulina Porten vom Gastgeber mit den Worten begrüßt: „Hi, du bist bestimmt fürs Make-up zuständig.“ Dabei war sie als Speakerin eingeladen. Dieser Moment steht beispielhaft für ein Problem, das wir mit FemReality verändern möchten: Stereotype beeinflussen, wem technisches Talent zugetraut wird und wer sich in der Branche willkommen fühlt.

Unsere Mission: Eine Tech-Identität bei jungen Menschen fördern

Denn wer sich nicht mit der Tech-Branche identifiziert, zieht technische Berufe möglicherweise gar nicht erst für sich in Betracht. So bleiben Potenziale ungenutzt, während Unternehmen qualifizierten Nachwuchs suchen. Besonders bei Mädchen und gender-diversen Jugendlichen möchten wir neue Zugänge schaffen.

MINT-Stellen bleiben aktuell unbesetzt
0 00

MINT-Frühjahrsreport, 2026

Die Tech-Branche braucht qualifizierte Nachwuchskräfte. Umso wichtiger ist es, junge Menschen früh für MINT zu begeistern und ihnen neue berufliche Perspektiven zu eröffnen.

pro Jahr kostet eine unbesetzte technische Stelle
0 .000€

Stepstone Studie, 2024

Unbesetzte Stellen verursachen hohe Kosten. Wer Nachwuchstalente frühzeitig erreicht und neue Zielgruppen anspricht, kann langfristig zur Fachkräftesicherung beitragen.

der MINT-Beschäftigten sind aktuell Frauen
0 %

MINT-Frühjahrsreport, 2026

Frauen sind in MINT-Berufen weiterhin unterrepräsentiert. FemReality schafft kreative Zugänge zu Technologie und macht vielfältige Perspektiven und berufliche Möglichkeiten sichtbar.

der 12- bis 14-jährigen Mädchen können sich eine Karriere in MINT vorstellen
Nur 0 %

DIW Berlin, 2020

Wie junge Menschen ihre berufliche Zukunft sehen, wird auch davon beeinflusst, welche Erfahrungen und Vorbilder sie kennenlernen. Frühe, positive Technik-Erlebnisse können neue Horizonte erweitern.

Frauen verlassen Tech

Investitionen in die Förderung und Begleitung von Mädchen im Technologiebereich ab der Schulzeit sind entscheidend, um diese Entwicklung zu verändern und eine inklusivere Zukunft in der IT-Branche zu gestalten.

Statistisches Bundesamt, 2024

Unsere Methoden zur Förderung einer Tech-Identität

Wie wird aus erster Neugier das Vertrauen, selbst Technologie gestalten zu können? Wir verbinden kreative Projektarbeit mit Virtual Reality sowie gendersensibler Didaktik. Dabei geht es um mehr als die Vermittlung technischer Tools: Wir schaffen Lernerlebnisse, in denen junge Menschen Technologie mit ihren eigenen Interessen verbinden und sich als Gestalter*innen der digitalen Zukunft erleben. So fördern wir eine Tech-Identität, die auf Erfahrung, Selbstvertrauen und dem Gefühl basiert, dazuzugehören.

Design Thinking

Wir knüpfen an die Lebenswelt junger Menschen an und machen ihre Perspektiven zum Ausgangspunkt kreativer Prozesse. Sie entwickeln Ideen, lösen konkrete Herausforderungen und setzen eigene Konzepte um. So erleben sie Technologie nicht als abstraktes Fachgebiet, sondern als Werkzeug, mit dem sie selbst etwas bewirken können.

Gendersensible Didaktik

Interessen, Vorerfahrungen und gesellschaftliche Erwartungen beeinflussen, wie junge Menschen Technologie wahrnehmen. Deshalb gestalten wir unsere Formate so, dass unterschiedliche Perspektiven einbezogen, Einstiegshürden reduziert und verschiedene Zugänge ermöglicht werden. So entsteht ein Lernumfeld, in dem junge Menschen ihre Fähigkeiten entdecken und Vertrauen in das eigene technische Potenzial entwickeln können.

Virtual & Extended Reality

Virtual und Extended Reality machen komplexe Themen unmittelbar erfahrbar. Die Teilnehmenden entwickeln eigene digitale Welten und verwandeln Ideen in immersive Erlebnisse. Indem sie Technologien selbst ausprobieren und gestalten, werden technische Zusammenhänge greifbar und neue kreative Möglichkeiten sichtbar.

Nahbare Role Models

Wer Menschen begegnet, mit denen er oder sie sich identifizieren kann, kann sich eher vorstellen, selbst einen ähnlichen Weg einzuschlagen. Deshalb machen wir unterschiedliche Persönlichkeiten, Erfahrungen und Berufswege sichtbar. Wir zeigen jungen Menschen, dass es viele Wege in die Tech-Welt gibt – und dass sie selbst dazugehören und diese Zukunft mitgestalten können.

Was unsere Arbeit wissenschaftlich fundiert

Von der Forschung in die Praxis

FemReality baut auf der Masterarbeit unserer Mitgründerin Paulina Porten auf. Die Forschungsarbeit „Empower XR“ untersucht gemeinsam mit einem Expert*innengremium, Designstudierenden und der Zielgruppe die Herausforderungen des Digital Gender Gaps für jugendliche FLINTA im Bereich Extended Reality.

Aus diesem partizipativen Forschungsprozess entstand das Tool „TechBag“: ein spielerisch-kreativer Zugang zu XR mit Workshopmodulen, die auf die Interessen junger FLINTA* abgestimmt sind. Die Erkenntnisse flossen außerdem in acht Handlungsempfehlungen ein, die dazu beitragen sollen, den Digital Gender Gap zu verringern und eine inklusive digitale Zukunft zu fördern.

Anfrage

Du hast eine Frage, möchtest einen Workshop buchen oder hast eigene Projektideen? Schick uns gerne eine Nachricht. Wir werden uns zeitnah bei dir melden.